Ich lächle, obwohl mir nicht danach ist. Kennst du das?
- Diana Jung
- 26. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Manchmal lächle ich, obwohl mir gar nicht danach ist.
Nicht, weil ich lügen will.
Sondern weil es einfacher ist.
Ein Lächeln sorgt dafür, dass niemand weiter fragt.
Dass ich nichts erklären muss.
Dass ich niemandem zumuten muss, wie es sich in mir wirklich anfühlt.
Vor kurzem war ich bei einer Frau zur schoßraumzentrierten Körperarbeit.
Ich lag dort und sollte entspannen.
Sie lud mich ein, tiefer zu sinken. In den Schoßraum. In den Körper.
Doch mein Kopf war hellwach. Präsenter denn je.
Und dann bemerkte ich etwas Spannendes:
Meine Wangen zuckten.
Wie kleine Impulse nach oben, als wollten sich meine Mundwinkel heben.
Und ich wollte genau das Gegenteil.
Ich wollte loslassen.
Ich wollte nicht lächeln.
In diesem Moment kam mir das Bild einer Maske.
Mir wurde bewusst, wie oft ich lächle, obwohl mir gar nicht danach ist.
Wie sehr mein Körper noch an einem alten Schutzmechanismus festhält:
stark sein, funktionieren, "alles gut".
Doch Wahrheit will nicht lächeln.
Wahrheit will SEIN.
Traurig. Müde. Wütend. Leer. Überfordert.
Oder weich. Dankbar. Ruhig.
Solange wir etwas weghaben wollen, kann es nicht gehen.
Weil es einfach da sein möchte.
Genau dafür öffne ich meine Räume.
Räume, in denen du die Maske absetzen darfst.
In denen nichts erklärt werden muss.
In denen dein Körper wieder spüren darf, was da ist.
Ohne Bewertung.
Ohne Druck.
Ohne "du musst".
Dort darf alles sein.
Und genau dadurch darf sich so vieles wandeln.
Wenn du das fühlst, melde dich bei mir.
Und wir schauen gemeinsam, welcher Raum für dich der passende ist.

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